Verfasst von: marcelnakoinz | 17. März 2015

„Das Wichtigste im Leben ist der Humor“ Ein Porträt über Oliver Tautorat, den Gründer und Leiter des einzigartigen PrimeTime-Theaters im Wedding.

Tautorat bittet nach der Premiere des neuen Stücks „Mädchenabend“ am 20.02.15, seine Entourage auf die Bühne

Alles schwatzt vorfreudig miteinander. Maßanzüge quetschen sich neben Baggy Pants; Jute-Beutel neben Gucci-Taschen. Ein großer kräftiger Mann mit falschem Schnurrbart und Vokuhila-Perücke zwängt sich durch die Gäste im Foyer des Berliner Prime Time Theaters. Vor der Bar angekommen, verschafft er sich in derbstem Berlinerisch lautstark Gehör. Die Gäste auf der Warteliste kämen auch noch in die Vorstellung, verkündet er mit geschwollener Brust. Vor der Eingangstür wird vereinzelt gejubelt. Der Mann schaut sich mit ernster Miene um und fordert die Anwesenden in prolligem Ton auf, sich doch bitteschön mitzufreuen. Tosender Beifall. Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Das ist Oliver Tautorat. In seiner Bühnenrolle des lispelnden Postboten „Kalle“ versteht er es, sich schon vor einer Vorstellung auf sein Publikum einzustimmen. Als Leiter des Theaters steht er im gelben T-Shirt mit der Aufschrift „Prost“ an der Abendkasse und begrüßt jeden seiner Gäste selbst. Eine Angewohnheit, die noch aus der Zeit stammt, als es personell gar keine andere Möglichkeit für ihn gab, als selbst an der Kasse zu stehen. Für ihn ist es seitdem wichtig, dass sein Theater kein bloßer Kulturbetrieb ist. Das Publikum soll sich bei ihm wie zu Hause fühlen.

Der Vorführungsraum erinnert an einen Kinosaal. Bequeme rote Stoffsitze, blau gestrichene Wände und eine Leinwand, auf die später die Bühnenbilder projiziert werden. Kurz vor der Show sucht der 41-jährige Tautorat wieder die Nähe zum Publikum. Er fragt wie es den Leuten geht, woher sie kommen und heizt ihnen mit Sprüchen ein. Dabei wirbelt er mit den Armen, als wenn er jeden im Saal umarmen wollte. „Alles hier ist wie im Swingerclub, jeder kann mit jedem – lachen“, sagt er. „Alles kann …“, und wie auf einem Rockkonzert stimmt das Publikum mit ein, „… nichts muss.“

Wenig später erlischt das Licht. Wie in einer Fernsehserie, werden die Charaktere zunächst in einem kurzen Film vorgestellt. Ein weiteres Video fasst die Handlung des vorangegangen Stücks zusammen. Dann geht das Bühnenlicht an. Als „Tina Tonne“ hat Tautorat seinen falschen Bart gegen falsche Brüste eingetauscht. Spätestens als er mit seiner Kollegin Cynthia Buchheim (der Fitnesstrainerin „Jutta von Da“, die seit 1996 nichts mehr gegessen hat, um ihre Figur zu halten) Dehnübungen macht und dabei von Sahnetorten schwärmt, gibt es für das Publikum kein Halten mehr.

Ein Volkstheater wie kein anderes

Was hier in der Burgsdorfstraße im Wedding stattfindet, ist weit entfernt vom Betroffenheitstheater einer intellektuellen Elite. Das spiegelt sich auch im Verzicht auf eine Kontingentierung ermäßigter Karten- und Vorverkaufsgebühren wieder. So möchte man es auch weniger gut situierten Menschen ermöglichen, ein Theater zu besuchen.

Die Spielstätte in den ehemaligen Versammlungsräumen des SPD-Landesverbandes, die lange leer standen, versteht sich selbst als Volkstheater. „Mich macht es glücklich, Menschen die sonst nichts miteinander zu tun haben, an den Abenden unserer Vorstellungen zusammen zu bringen und miteinander lachen zu lassen“, sagt Tautorat. Zu diesem Zweck ersann er zusammen mit Constanze Behrends, die auch heute noch die Stücke schreibt, eine neue Theaterform: Die Theatersitcom. Dabei liegt der künstlerische Schwerpunkt darauf, TV-Formate auf der Bühne zu parodieren. Das Format „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“, von dem fast jeden Monat eine neue Folge präsentiert wird, ist mittlerweile stadtbekannt und greift gesellschaftliche Phänomene wie Gentrifizierung, Gender-Diskussionen und Generationskonflikte auf.

Das Theater, welches in einem kleinen angemieteten Raum in der Freienwalder Straße, als Projekt von fünf Freunden anfing, steht im Grunde außer Konkurrenz. Weder klassische Boulevardtheater wie die „Komödie am Kudamm“ oder das „Renaissance Theater“, noch die „Bar jeder Vernunft“ oder der „Heimathafen Neukölln“ schlagen thematisch in die gleiche Kerbe. Dennoch ist das Haus bis heute auf ausgebuchte Vorstellungen angewiesen, um sich zu rechnen.

Der Kapitän privat

Oliver Tautorats Büro an der Müllerstraße ist ganz in warmen Orangetönen gehalten. An der Wand neben seinem Arbeitsplatz hängt ein Poster mit dem Konterfei von Homer Simpson. Gleich daneben ein Bild seiner kleinen Tochter, seinem Lebensmittelpunkt. Auf dem Schreibtisch eine Berliner Zeitung und ein Magazin über Hundeerziehung. Auf dem Computerbildschirm das Logo des Blogs der Huffington Post. Neben dem Monitor ein Schild mit der Aufschrift „Captain“.

„Es kam immer wieder in meinem Leben vor, dass ich mich als der Kapitän eines Schiffes gefühlt habe“, sagt er. Wenn er über das Mittelmeer spricht, gerät er ins Schwärmen. Es bedeutet Ruhe für ihn, aber auch Kraft, Sehnsucht und ein Gefühl von Unendlichkeit. Auf der anderen Seite des Büros steht seine Sammlung von Modellschiffen. Immer wenn seine Reisen ihn ans Meer führen, bringt er ein neues mit.

Der Arbeitsalltag des Theaterdirektors und künstlerischen Leiters, ist zweigeteilt. Von morgens um acht bis in den Mittag hinein führt er Telefonate, bespricht sich mit seinen knapp 20 Mitarbeitern, macht die Finanzkontrolle und trifft sich mit Steuerberatern und Rechtsanwälten. Nach einer Pause findet er sich am frühen Abend wieder im Theater ein, macht die Kasse und steht zur Prime Time, der angeblich besten Sendezeit um 20:15 Uhr, auf der Bühne. Nach der Vorstellung tritt er gegen halb elf den Heimweg an. Als einer der letzten, geht der Kapitän von Bord.

Der Kapitän von seiner privaten Seite

Der Kapitän von seiner privaten Seite

Tautorat ist dabei nicht nur Geschäftsführer und Gesellschafter des Theaters, sondern auch Inhaber des gastronomischen Betriebs an der Theaterbar. „Die wirtschaftliche Verantwortung, die ich für diesen großen Betrieb trage, ist enorm. Ich habe Entscheidungen zu treffen, die wirkliche Konsequenzen nach sich ziehen. Nicht nur für mich allein. In Zukunft würde ich mich in dieser Hinsicht gerne etwas entlasten wollen“, räumt er ein und zündet sich eine Marlboro an. „Ich habe die meiste Zeit meines Lebens pausenlos gearbeitet. In den letzten zwei Jahren habe ich angefangen, das etwas herunter zu fahren, damit ich auch einmal Zeit für mich habe. Das lerne ich jetzt erst schätzen.“

Sein Traum ist es, irgendwann nur noch halbjährig zu spielen und dann ein halbes Jahr frei zu haben. Aber das lässt sich momentan nicht finanzieren. Auch könnte er dann seine Mitarbeiter nur noch saisonal einstellen und das bringt er nicht übers Herz. „Mein soziales Verantwortungsgefühl ist extrem hoch“, sagt er über sich. Das geht so weit, dass er, in besucherschwachen Monaten, sogar auf eigene Gehälter verzichtet und sie in den Betrieb investiert. Auch durch eine schlechte körperliche Verfassung lässt er sich nicht von der Bühne fernhalten. In den letzten elf Jahren konnte er nur einmal nicht spielen, wegen einer Hirnhautentzündung. Nach drei Tagen stand er wieder auf der Bühne. Dieser Arbeitseifer steckt an. „Bei 220 Vorstellungen im Jahr, haben wir im Schnitt gerade einmal zwei Ausfälle. Alle, die bei uns auf der Bühne stehen, sind taffe Arbeiter“, so Tautorat, der mit seinem Theater 2011 die Bezirksverdienstmedaille von Berlin-Mitte und 2012 den B.Z.-Kulturpreis gewann.

Kein Rasten, kein Rosten

Tautorat, der seinen französischen Namen aus der Zeit der Hugenottenkriege deutsch ausspricht, wird in Würzburg, als das jüngere von zwei Kindern geboren. Die ältere Schwester ist heute Fremdsprachenlehrerin. Seine Mutter, eine griechische Krankenpflegerin und sein Vater, ein deutscher Chemiker, ziehen in den ersten zwanzig Jahren seines Lebens aus beruflichen Gründen fast jedes Jahr in eine andere Stadt. Seine Kindheit verbringt der Deutsch-Grieche darum in ganz Deutschland. Zusätzlich geht es in den Sommerferien meist nach Kavala, in die Heimatstadt der Mutter, im Norden Griechenlands. Diese Unstetigkeit empfindet Tautorat jedoch nie als störend. Sie macht aus ihm vielmehr einen empathischen Menschen, dem es schon früh leicht fällt, offen und vorurteilsfrei auf Menschen einzugehen. Der selbstbewusste Teenager entdeckt schnell, dass seine extrovertierte Art eine Gabe ist und lernt sie zu nutzen. Er wird Klassensprecher, Schülersprecher und hört nicht mehr auf zu reden, egal ob er von etwas genügend Ahnung hat oder nicht. „Ich habe damals eine Menge Leute sehr genervt und musste mich im Nachhinein bei vielen entschuldigen“, erinnert sich Tautorat.

1992 erlangt er in Würzburg das Abitur, im zweiten Anlauf. Hier absolviert er auch seinen Zivildienst in der Schwerstbehindertenpflege. Die danach angefangene Buchhändlerlehre bricht er ein halbes Jahr später ab. Von da an schlägt er sich so durch. Ein Jahr lang zieht er für ein Tourneebüro durch Deutschland und plakatiert Strommasten und Litfaßsäulen mit Postern des UFO-Gurus Erich von Däniken. Dabei arbeitet er mit einem Berliner aus der Technoszene zusammen, der ihm ein erstes Gefühl für die Hauptstadt vermittelt.

Später, während eines Aushilfsjobs im Würzburger Theater Ensemble, entdeckt er seine Lust an der Schauspielerei. Drei Jahre Schauspielausbildung in München folgen. Diese finanziert er sich komplett selbst und macht dabei Karriere in einem Call-Center, wo er es bis zum Kommunikationstrainer bringt. Aber er fühlt sich und sein Talent mit Menschen kommunizieren zu können dort deplatziert. Er zieht nach Berlin-Wedding, in die Nähe von Kai Bagsik, einem Szenenbilder, den er aus seiner Zeit in München kennt. Hier lernt er kurz darauf Constanze Behrends kennen. Gemeinsam gründen sie 2003 in der Kolonie Wedding e. V., im Soldiner Kiez, das Prime Time Theater, welches seit 2004 seine Gäste begeistert.

Friede den Hütten – Krieg den Palästen

Die Straßen sind vom Schauer der letzten Nacht noch ganz nass. Die Geschäfte und Kneipen, an denen Tautorat vorbeikommt, spiegeln sich in den Pfützen, zusammen mit den Reflexionen der Sonne. Er läuft nicht schnell, aber zügig. Es scheint, als käme er nie zur Ruhe. Taron, den Rhodesian Ridgeback Rüden an seiner Seite, führt er für eine gute Freundin spazieren, wann immer es die Zeit erlaubt. Der Theaterleiter, der sich manchmal scherzhaft selbst mit einem Zirkusdirektor vergleicht, trägt eine blaue Jeans und einen grauen Kapuzenpulli. Es macht ihn stolz, wenn Passanten ihn auf der Straße wiedererkennen. „Ich freue mich, wenn ich merke, dass sich die Menschen mit einem Lächeln im Herzen an mich erinnern“, sagt Tautorat. Sich selbst berühmt zu nennen, lehnt er jedoch ab. Stattdessen spricht er von sich mit einem Augenzwinkern als einen „Local Celebrity“, einer Lokalgröße.

Auf Fragen den Wedding betreffend, antwortet Tautorat zwiegespalten. Zum einen gebe es hier so etwas wie eine Gentrifizierung. Die Mieten würden steigen und das sei schlimm. Zum anderen wüchse das meiste, was im Wedding kulturell entsteht, aus eigenen Strukturen. „Wenn neue Kneipen aufmachen, dann machen das meist Leute, die von hier sind und das finde ich gut“, meint der Wahlberliner. Der Wedding ist für ihn weiterhin ein Bezirk mit einem eigenen Gesicht. Rau, direkt und oft unterschätzt – der perfekte Nährboden für Komödien.

Auf Fragen die Stadt Berlin betreffend, antwortet Tautorat hingegen radikal. Aufgeregt zieht er an seiner Zigarette. „Wenn mich einer fragt, ob ich dafür sei, eine Oper aufzulösen, bin ich dafür – damit die freie Szene mehr Geld erhält“, sagt er. In der Politik heiße es immer, man wisse nicht woher das Geld für die freie Theaterszene kommen solle, gleichzeitig würden die großen Häuser aber auch stark überfinanziert, so dieser weiter. Der Kultursenat Berlin weist solche Vorwürfe von sich. Dort heißt es, dass derartige Sparmaßnahmen weder geplant seien, noch ein wirksames Mittel wären. „Wir sind bestrebt, die Kooperationsvorhaben der großen Bühnen mit der freien Szene zu unterstützen, und wollen gemeinsame künstlerische Projekte zukünftig verstärkt fördern“, so Diedrich Wulfert, Sprecher des Kultursenates.

Doch Tautorat hält an seiner Meinung fest. Kulturgut müsse wachsen können und dürfe nicht nur statisch in Form großer Bühnen wie des „Berliner Ensembles“ oder des „Deutschen Theaters“ vorhanden sein. Selbst musste er sich die institutionelle Förderung der Stadt lange erkämpfen. Mittlerweile ist sein Theater im Haushaltsplan des Senats eingebunden. Doch die Förderung hält sich in Grenzen und so ist er weiterhin größtenteils auf die Einnahmen durch Eintrittsgelder und Sponsoren angewiesen.

Tautorat in seiner Rolle als Pastor

Tautorat in seiner Rolle als Pastor „Vati“

Die ganze private Welt ist Bühne

Es ist gemütlich in Tautorats Wohnung. Die hohen Wände des Altbaus sind in warmen Farben gehalten. Die einzelnen Zimmer sind hell und gehen vom Flur ab, wie die Äste eines Baumes. Der Geruch von frisch gebratenem Fleisch liegt in der Luft. Die geräumige Küche ist gefüllt mit allerlei Kochutensilien und zwei Kühlschränken. Einer für das Essen und einer für die Getränke. Wäre er nicht Schauspieler geworden, hätte der leidenschaftliche Koch wohl sein Hobby zum Beruf gemacht. „Mein großer Traum ist es immer noch, irgendwann einmal eine Kochlehre zu machen und ein eigenes Restaurant zu haben“, sagt er. Dieser Wunsch erfüllt sich 2011 für eine kurze Zeit beinahe vorzeitig. Doch die „Prime Time Kantine“, wirft trotz der guten Lage direkt neben seinem Theater kaum Gewinne ab. Da zu dieser Zeit schon viele andere Risiken auf seinen Schultern lasten, entscheidet er sich dazu, zumindest eines zu minimieren.

Wenn Tautorat Zeit für sich hat, laufen auf dem großen Flachbildschirm neben romantischen Komödien, Tier- und Wissenssendungen vor allem TV Serien. Er ist Mitte zwanzig, als ihn diese Begeisterung packt und bis heute nicht wieder loslässt. Der schnelle ehrliche Humor Will Ferrells wird eines seiner Vorbilder. Heute beeindrucken ihn Comedians wie Kate McKinnon oder Carolin Kebekus. Wenn er es einmal schafft, selbst ins Theater zu gehen, dann fällt die Wahl meist auf Komödientheater.

Beruflich bemerkt Tautorat noch keine Verschleißerscheinungen an sich. Dafür ist das Bühnenprogramm zu abwechslungsreich, was ihn immer wieder aufs Neue motiviert und fordert. Früher haben ihn die Rollen von der Arbeit nach Hause begleitet. Mittlerweile trennt er aber Berufs- und Privatleben strikt voneinander. „Sobald ich private Kleidung trage, bin ich nicht mehr im Theater und absolut authentisch“, sagt er und zerdrückt dabei eine Kippe im Aschenbecher. Er ist froh über diese Entwicklung. „Damals habe ich meinen Beruf schon sehr stark in mein Privatleben eingreifen lassen, so dass ich nie abschalten und ich selbst sein konnte. Heute bereue ich das manchmal“, sagt der Mann, der in elf Jahren auf der Bühne schon in fast 2000 Vorstellungen mitwirkte.

In den letzten Jahren nimmt Tautorat sich darum immer öfter Auszeiten. Wenn er dann abends ausgeht, drehen sich die Fragen schnell um die Schauspielerei. Doch er möchte sich privat nicht in den Vordergrund spielen. Schließlich ist das an fünf Tagen in der Woche sein Beruf. „Im Grunde bin ich ein ruhiger, aufmerksamer Mensch“, sagt er. Dieser Aufmerksamkeit ist es auch zu verdanken, dass er nie mit den Schauspielern seines Ensembles aneinander gerät. Wenn die Besetzung wechselt, stellt er sich problemlos auf jeden ein.

Das einzige, was ihn in Rage bringt, ist, wenn man ihn bestiehlt. Als sein Theater noch in den Kinderschuhen steckt, stehlen Jugendliche kurz vor der Vorstellung einen DVD-Player. Tautorat, der an diesem Abend die Rolle eines Sheriffs spielt, rennt ihnen noch eine Weile in Cowboystiefeln hinterher. „Das war schon irgendwie ulkig, aber ich habe mich in dem Moment wirklich als Sheriff gefühlt“, sagt er und schmunzelt.

Auch auf der Bühne klingen von Zeit zu Zeit ernstere Töne an. Als Pastor, den alle nur „Vati“ nennen, predigt Tautorat dem Publikum mit emporgestreckten Armen Sätze wie: „Das wichtigste im Leben, neben der Liebe, ist der Humor.“ Solche Aussagen sind für ihn mehr als bloße Floskeln. „Ich bin total gerne Komödiant“, sagt er. „Mit Humor möchte ich die Menschen von ihrem Alltag ablenken und ihre Köpfe öffnen.“

Das Ensemble lässt sich nach einer Vorstellung feiern.

Das Ensemble lässt sich nach einer Vorstellung feiern.

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Responses

  1. Super Portrait über einen interessanten Menschen. Schade, dass man so etwas nicht in der Zeitung findet.

  2. Ich bin ein großer Fan von Marcel Nakoinz. Machen Sie weiter so, ich liebe es, wie Sie schreiben. Es packt mich jedes Mal auf `s neue.


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